Vom 14. bis 16. November 2008 fand am Lifu International College of Chinese
Medicine in Basel das erste Master of Chinese Medicine Examen in der Schweiz
statt. Dazu waren aus der Republik China von der CMU angereist die beiden
Professoren Dr. med. Yung-hsien Chang, M.D., PhD. und Hongchien Ha M.D.,
um gemeinsam mit Professor h.c. der China Medical University Dr. med. Claus
C. Schnorrenberger und Professor Dr. Konstantin Beier, dem Anatomen von der
Universität Basel, die Prüfungen abzunehmen.
Acht der 16 Kandidaten waren westliche Ärzte und Fachärzte mit langjähriger Berufserfahrung, acht weitere waren Naturärzte aus der Schweiz und aus Deutschland. Alle hatten vor ihrer Zulassung zum Master-Examen bereits den akademischen Grad eines Bachelor of Chinese Medicine am LICCM erworben. Die Kandidaten mussten zuvor spezielle schriftliche Diplomarbeiten verfassen, von denen eine Arbeit mit neuartigen medizinisch-klinischen Erkenntnissen so herausragte, dass sie Anfang 2008 in der Schweizerischen Zeitschrift für Ganzheitsmedizin veröffentlich werden konnte. Vor ihrem Bachelorstudium hatten alle Kandidaten eine mehrjährige Ausbildung in Akupunktur zu absolvieren. Die Anforderungen waren also erheblich. Es dürfte gegenwärtig im Westen (in Europa oder Amerika) kein gleichwertiges medizinisches Examen in chinesischer Medizin oder Akupunktur geben, das derartig hohe Ansprüche zum Erwerb des akademischen Grades eines Master of Chinese Medicine (M.C.M.) an Kandidaten stellt.
Die einzelnen Fächer des zweijährigen Studiums zum Master of Chinese Medicine, das am LICCM von 2007 bis 2008 stattfand, umfassten unter anderen folgende Themen: