Dankschreiben von Kursteilnehmern

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Vorbemerkung:

In den Fortbildungskursen des Deutschen Forschungsinstituts für Chinesische Medizin (DFCM) in Freiburg i.Br. und an der Hochschule Lifu International College of Chinese Medicine (LICCM) in Basel werden den Teilnehmern seit 1977 vor allem folgende Kenntnisse vermittelt:

  1. Das Verständnis für den einzelnen Menschen als Teil der kosmischen Ordnung,
  2. Das Umarbeiten einer schulmedizinischen Diagnose in eine differenzierende chinesische Syndrom-Analyse (Bian-Zheng),
  3. Die nahtlose Verbindung einer modernen Diagnose mit den Erkenntnismöglichkeiten der chinesischen Medizin,
  4. Die Lehre von den Körperstrukturen und Gefäßverläufen auf anatomischer Grundlage nach dem Ling-Shu-Jing,
  5. Indikationen und Techniken der modernen Akupunktur,
  6. Chinesische innere Medizin mit ihrer spezifischen Diagnostik (Zungendiagnostik und Pulsdiagnostik),
  7. Die chinesische Materia Medica,
  8. Die individuelle Rezeptur anhand klassischer Rezepturvorgaben,
  9. Die Verhütung von Krankheiten d.h. Prävention im weitesten Sinne.

Die Studierenden können nach 2 Jahren (ca. 500 Ausbildungsstunden) ihre erste Prüfung in Akupunktur ablegen. Nach weiteren 2 Jahren Studium (350 Stunden) am LICCM können sie sich zum Hochschul-Examen für den Bachelor of Chinese Medicine (BCM) anmelden.
Das Studium mit der Vorbereitung zum Master of Chinese Medicine (MCM) erfordert weitere 2 Jahre Arbeit am LICCM. In alle Kurse sind praktische Übungen mit zahlreichen Patienten und mit persönlicher Supervision integriert. Gelegentlich wird ein praktisches Seminar an der China Medical University (früher China Medical College) in Taichung, Taiwan über mehrere Wochen organisiert.

Kurs über Akupunktur und chinesische Diagnostik, Oktober 1977

Dr. med. H.Z.
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten

20. Oktober 1977

Lieber Herr Schnorrenberger,

Endlich habe ich ein klein bisschen Durchblick darüber gewonnen, was chinesische Akupunktur eigentlich ist. Aber welch horrender Unsinn wird darüber allgemein (auch in Presse, Funk und Fernsehen) verbreitet! Ich bin sicher, nach weiteren Seminaren bei Ihnen werde ich alles richtig verdaut haben, und dann möchte ich bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur in Freudenstadt ein Referat anmelden zum Thema „Akupunktur in der HNO-Heilkunde“. Halten Sie das für vernünftig?

Ich denke daran, meinen Facharzt-Titel eines Tages abzugeben und nur noch eine reine Akupunkturpraxis zu führen. Aber so ist unsere deutsche Ärzteordnung nun einmal.
Denn sonst müsste ich mich ja therapeutisch auf mein Spezialgebiet beschränken, was für mich zu einseitig wäre, weil viele H-N-O-Krankheiten, wie ich jetzt von Ihnen gehört habe, mit den inneren Organen in Verbindung stehen.

Bis zum nächsten Kurs in Freiburg grüsse ich Sie herzlich

Ihr H.Z.

Ein Teilnehmer am Syndrom-Seminar, November 1978

Dr. med. J. K. Köln, den 28. 11. 78

Sehr geehrter Herr Kollege Schnorrenberger,

am vergangenen Wochenende habe ich an Ihrem Fortbildungskurs in Freiburg teilgenommen, und ich möchte mich für das von Ihnen vermittelte medizinische Wissen bedanken. Nach meiner Ausbildung bei der deutschen Ärztegesellschaft wende ich seit etwa 4 Jahren Akupunktur an, und ich hatte dabei laufende Schwierigkeiten, die Logik der chinesischen Heilkunde und die daraus erwachsene Akupunktur zu verstehen.

Diesen logischen Zusammenhang zwischen den Krankheitssymptomen, den Syndromen und der dazu passenden Therapie hatte mir bisher niemand erklären können. Das haben Sie fertig gebracht, und dafür bin ich Ihnen sehr verbunden.

Ich werde deshalb die gesamte Ausbildung bei Ihnen nochmals machen und habe mich schon für Ihr nächstes Seminar im Dezember angemeldet.


Mit herzlichen kollegialen Grüssen,

Ihr J.K.

Eine Kursteilnehmerin am DFCM in Freiburg

Frau Dr. med. B.K. Stuttgart, den 26.6.83

Lieber Herr Schnorrenberger,

leider etwas wackelig geschrieben, weil ich im Zug schreibe, muss ich mich aber gleich nach Kursende mit meinem herzlichsten Dank an Sie wenden. Nach Ihrem Kurs, Sie sind ja neben einem phantastischen Arzt und Therapeut in meinen Augen auch ein hervorragender Dozent, fühle ich mich dermaßen beflügelt und erfrischt, dass mir in der nächsten Zeit bestimmt vieles, was an Schwierigkeiten am Patienten auf mich zukommt, schneller therapeutisch anzugehen sein wird, weil Sie mir den Durchblick dazu frei gemacht haben. Eine vielfältige Symptomatik kann so ja durchaus sicher und gut therapeutisch angegegangen werden.

Außerdem ist es eine Erleichterung und Befreiung, in der Medizin so zu arbeiten, dass man sich sagen darf: „Wer vom Ziel weiß, kann den Weg finden“, und nicht Tag für Tag wie beim Schulmediziner so häufig: „Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben“.

So danke ich Ihnen noch einmal sehr herzlich und freue mich schon heute auf unser Wiedersehen und die nächste Arbeit mit Ihnen,

Ihre B. K.

Dansk Selskab for Akupunktur
- Danish Association of Acupuncture (Member of the Danish Medical Association)

Dear Claus,

Thank you very much for a very good course. We look forward to seeing you again in Finland.

With the kindest regards,
Yours,

Ole Dahl
(Dr. med. Ole Dahl M.D., President) Copenhagen, 25th April, 1985

Ein Teilnehmer am Akupunktur-Kurs in München

Sehr geehrter Herr Professor,

Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihren ausgezeichneten Akupunktur-Kurs am letzten Wochenende in München. Ich habe sehr viel gelernt und eine Menge Anregungen von Ihnen erhalten – auch wesentliche Impulse, in die Akupunktur weiter und tiefer einzusteigen.

Deswegen möchte ich meine bisherige Ausbildung durch die Teilnehme an Ihren Seminaren und praktischen Übungen in Freiburg ergänzen.

Mit besten Grüssen

Dr. E.G., Isny im Allgäu 9.7.85

Die Medizinische Fachschaft Tübingen Tübingen, den 1.2.86

Sehr geehrter Herr Prof. Schnorrenberger,

Ich hoffe, dass Sie wohlbehalten nach Freiburg zurückgekehrt sind.

Für Ihr Kommen nach Tübingen und den hervorragenden Abschluss unserer Vorlesungsreihe sei Ihnen im Namen der Tübinger Medizinstudenten und unsrer Fachschaft gang herzlich gedankt. Ich hoffe, dass wir uns nicht zum letzten Mal gesehen haben. Verbindlichsten Dank für Ihren Einsatz und Ihre Bemühungen. Mit persönlichen freundlichen Grüssen aus Tübingen,

Ihr M. G.

Ein Kursteilnehmer am DFCM in Freiburg

Dr. med. L. V. K.
Facharzt für Orthopädie – Physikalische Therapie
8430 Neumarkt/Opf.

Sehr geehrter Herr Professor Schnorrenberger,

ich möchte die Gelegenheit ergreifen, mich nochmals für Ihren ausgezeichneten Kurs zu bedanken. Insbesondere imponiert mir Ihre hervorragende Gabe, jemandem in klarer, deutlicher Sprache ein schwieriges Thema nahe zu bringen. Auch die abwechslungsreiche Weise mit den Patienten-Vorstellungen hat mir sehr gut gefallen.

Ich habe in den letzten Jahren schon viele Kurse der verschiedensten Schulen besucht und kann Ihnen versichern, dass dies bisher das Beste war, was ich gehört habe und auch das Verständlichste über die chinesische Medizin. Mir sind so manche Dinge klar geworden, die ich vorher nicht so richtig verarbeitet habe.

Ich habe mich ja bereits für alle Kurse in diesem Jahr angemeldet.

Mit kollegialer Hochachtung

Ihr Dr. L. V. K. 6.02.1986

Ein Teilnehmer am Kurs Chinesische Medizin in Paris, März 1986 (übersetzt aus dem Französischen)

Docteur J.-P. G. Nancy, 10. April, 1986

Sehr geehrter Herr Professor Schnorrenberger,

ich habe Sie am Sonntag, den 23. März 1986 bei Ihrem Kurs in der Academie Medicale
d`Acuponcture in Paris gehört und bin von Ihrer Präsentation begeistert. Haben Sie vielen Dank.

Gern würden ich und einige weitere französische Kollegen in Zukunft an Ihren Seminaren in Freiburg im Breisgau teilnehmen. Ist das möglich? Wir sprechen alle ein wenig Deutsch, so dass wir Ihren Vorlesungen wohl folgen könnten.

Wenn Sie dem zustimmen, würde ich Sie gern einmal in Freiburg besuchen, um Weiteres mit Ihnen zu besprechen.

Mit dem Ausdruck meiner Hochachtung,

Docteur J.-P.G

Teilnehmer am internationalen Intensivkurs Chinesische Medizin und Akupunktur am China Medical College, Taichung, Taiwan, Republik China, Oktober/November 1968

Laege K.L.
Akupunktur-Klinikken DK 5230 Odense M, 7. Dezember 1986

Lieber Claus Schnorrenberger,

Noch einmal danke schön für einen ausgezeichneten Kurs am China Medical College in Taichung.

Die meisten Vorlesungen waren gut und informativ. Speziell will ich gern die Vorlesungen von Dr. Hen-Hong Chang hervorheben

Zum Wochendend-Programm: Es muss mehr Zeit am Meer zugebracht werden, zum Beispiel die ganzen letzten Wochenenden studierend nur am Meer zu verbringen wäre gut.

Ich freue mich darauf, wieder einen Kurs mit Ihnen zu haben. Zurzeit muss ich mich auf meine eigenen Vorlesungen an der Volks Universität Odense vorbereiten.

Viele Grüsse, K. L.

Dr. med. U.Z. Bern, 13.1.87

*


Sehr geehrter Herr Prof. Schnorrenberger,

zuerst einmal noch herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz um die traditionelle chinesische Medizin, welcher schlussendlich für mich die Reise nach Taiwan ermöglichte.

Als sehr gut stufe ich die Vorlesungen ein, in Bezug auf Qualität wie Spektrum. Was in den Vorlesungen unbedingt mehr Platz finden sollte: Vorlesungen mit Demonstrationen über die Diagnostik (Zhen-Fa).

Ja, für mich war dieser Kurs eine tolle Erfahrung und Bereicherung in vielerlei Hinsicht, noch einmal vielen Dank.

Mit freundlichen Grüssen,

U. Z.

Ein Teilnehmer am Seminar über Syndrom-Akupunktur in Kopenhagen 1987

Klinik for Akupunktur
P.B., Laege
DK-4293 Dianalund 6.12.1987

Dear professor Schnorrenberger,

Thank you for a very fine seminar here in Copenhagen 28-19 November 87; as always with you it was a very fine week-end.

I have been listening to you every year since 1981, and I look forward to meet you again next year. Thank you very much.

Best wishes to you
P.B.

British Medical Acupuncture Society

Waverly Court
Wentworth Drive
Virginia Water
GU25 4NY

22 September 1988

Professor Claus Schnorrenberger MD
Silberbachstrasse 10
D-78 Freiburg
F R Germany

Dear Professor Schnorrenberger

I am pleased to let you know that the Society has elected you an Honorary Member. We appreciate your valuable teaching contribution to our members.

The Society is honoured to count you amongst its small number of Honorary Members.

Yours sincerely


Sunil P Liyanage FRCP
Chairman, BMAS

Dankesrede der B.C.M. Klasse 2005/2006

(vorgetragen von Dr. med. Paul Rand)

Sehr geehrter Herr Prof. Schnorrenberger!

Heute geht unsere Ausbildung zu Ende. Ihr Ziel war, möglichst profunde Kenntnisse in der chinesischen Medizin zu gewinnen. Es war weder für Sie noch für uns eine einfache Zeit. Aber es war eine schöne und zugleich sehr anspruchsvolle Zeit. Eine Zeit voller Arbeit und Anstrengung, und das noch nebenberuflich, was doppelt so viel zählt. Alles mit dem edlen Ziel am Ende, die wunderbare Medizin der Chinesen zum Wohle unserer Patienten richtig zu praktizieren. Das wollen wir auf diesem Wege auch gebührend würdigen.

Wir geben zu, dass sich mancher von uns diese Zeit leichter vorgestellt hat als sie war. Nun ist es aber nicht im Sinne der chinesischen Medizin, sich die Dinge „einfacher“ zu machen, und mit dem Professor Schnorrenberger geht so was schon gar nicht! Man muss jedoch anerkennen, dass Ihr ganzes Leben, diese Menge an Arbeit und diese Akribie, mit der Sie, Herr Professor, immer wieder alle Themen der chinesischen Medizin erforscht haben, Ihnen auch das Recht geben, Ansprüche zu stellen.

Und so haben wir „14 Apostel“ versucht, dem Meister zu folgen. Es hat uns schon manchmal „gestunken“, diese unzähligen Zwischenprüfungen (von Ihnen liebevoll als „Klausuren“ bezeichnet) am Sonntagmorgen 1 ½ Stunden lang zu schreiben. Denn das ist ja die Zeit zum Ausschlafen, lange Frühstücken, Zeitungen lesen und einfach das Leben zu genießen... Was für ein Glück, dass es noch die Frau Herzfeld gab! Sie hat uns mit frisch gekochtem Kaffee, mit Tee und Kuchen geholfen, unser Leben doch noch zu versüßen und unsere leer geschossenen „Munitionsdepots“ mit Mozartkugeln aufzufüllen. Auch Ihnen, liebe Frau Herzfeld, gehört heute unser Dank. Unvergessen bleibt auch der Einsatz von Frau Meier, die uns immer rechtzeitig alle Unterlagen und die Kursprogramme schrieb. Auch die Zimt- und die Vitalitäts-Suppen, gemischt von Frau Ernst, bleiben uns als Erfolg in der Erinnerung. Wir sind dabei so „vital“ geworden, dass wir bereits nach einem Monat voller Arbeitswut zur nächsten Klausur erscheinen konnten. Uns alle aber übertraf unsere Nicole; denn ihre Vitalität ermöglichte es ihr trotz aller Klausur-Strapazen noch ein wunderschönes Baby zur Welt zu bringen und das nur so nebenbei...! Da soll noch jemand sagen, dass die chinesischen Kräuter nicht wirken!!!

Sie haben es, Herr Professor, aber auch verstanden, im richtigen Moment „auf die Bremse zu treten“, damit nicht etwa einer von uns auf die Idee kommt „abzuspringen“. Wenn nicht anders, dann mit einem guten Zwiebelkuchen und Weingenuss nach der Käuterexkursion im Elsass, was dann auch für ein einziges Mal (!!!) als Grund ausreichte, um am folgenden Sonntagmorgen keine Klausur schreiben zu müssen. Was für eine Erholung und ein Ausatmen!

Weiterhin haben Sie uns, Herr Professor, mit Ihrem (sicher auch von den Kräutern stammenden) unerschöpflichen Temperament und ihrer Kraft durch die Wochenenden und Klausuren begleitet, und wir merkten mit der Zeit, dass wir die Materie immer mehr „durchblicken“ konnten. Was für eine Freude war das für uns!

Im Mozart-Jahr fällt einem zum Schluss ein Vergleich ein: Der Musiker in Ihnen, Herr Professor, hat uns die „richtigen Noten“ gegeben und dazu den Taktstock geführt, um gute Musik daraus zu machen.

Ja, die richtige chinesische Medizin ist eben auch eine Heilkunst! Was aber noch mehr zählt, ist die Tatsache, dass Ihre „14 Musiker“ bis heute auch zu improvisieren gelernt haben. So variieren wir zum gegebenen Thema unsere Rezepturen, zur eigenen Freude, und wie wir alle hoffen, auch zur Freude unseres „Dirigenten“.

Für all das gebührt Ihnen, Herr Professor, unser Dank, unsere Hochachtung, unser Respekt, unsere Bewunderung. Und eine tiefe Freundschaft in unseren Herzen.

Und wir danken Ihnen noch einmal dafür, dass Sie uns aus den „Niederungen der T.C.M.“ hinauf zu den Bachelors of Chinese Medicine geführt haben!

In Dankbarkeit, hochachtungsvoll,

Ihre Studenten
Basel, den 22. Oktober 2006

Ein erfolgreicher Bachelor of Chinese Medicine des LICCM in Basel/Schweiz

Freiburg, 17.2.2007

Lieber Prof. Schnorrenberger,

erst einmal herzlichen Dank für den schönen Kalender. Eine tolle Erinnerung an die Seminare unter Ihrer Leitung, die meinen geistigen Horizont um Lichtjahre erweitert haben - das haben die ganzen Pädagogen und Dozenten nur Millimeterweise geschafft, denen ich sonst noch so in meinem Leben lauschen durfte - und an Seminare, in denen Sie mir sehr wertvolle Kenntnisse über die chinesische Medizin vermittelt haben, die ich täglich mit Erfolg in meiner Praxis anwende; und nicht zuletzt war in den Seminaren auch immer etwas für meine Seele oder vielleicht besser für mein Shen und dessen Reifung dabei.

Ein großes Geschenk - vielen Dank. Sie bemerken wohl, ich vermisse Ihren Unterricht und den geistigen Austausch mit Ihnen. Aber ich habe die Hoffnung, dass bald wieder ein Seminar mit einem interessanten Thema stattfinden wird.

Bis bald und sonnige Grüsse aus Baden in die Schwyz nach Basel,

Ihr D.G.

 

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